Geistlicher Impuls - Für einen Euro mehr

- 17.06.2017 - 

Christian Hoffmann

Letztens wollte ich im Supermarkt Blumen für einen Geburtstag kaufen. Ich bin vor vielen bunten Sträußen gestanden und konnte mich nicht entscheiden. An einem Rosenstrauß ist mir ein Fair-Trade-Aufkleber aufgefallen. So was habe ich davor nur auf Lebensmitteln gesehen. Ich habe die Fair-Trade-Rosen gekauft. Sie sind nur einen Euro teurer gewesen als die anderen.

Zu Hause habe ich dann gegoogelt, wo dieser Strauß herkommt. Meine Rosen stammen aus Ostafrika. Wegen des warmen Klimas werden dort die meisten Rosen angebaut, die in Deutschland verkauft werden. Bei Fair-Trade-Ware bekommen die Arbeiter den gesetzlichen Mindestlohn, Sozialleistungen und beim Anbau der Pflanzen wird die Umwelt geschont. Zusätzlich zahlen die Supermärkte den Rosenfarmern eine Fair-Trade Prämie. Diese Prämiengelder bekommen die Mitarbeitern, deren Familien und Gemeinden. Damit werden zum Beispiel Trinkwasserfilter, Schulen und Krankenhäuser finanziert.

Ich finde die Idee hinter dem Fair Trade Siegel klasse, weil ich das Gefühl habe, mehr für mein Geld zu bekommen: Ich zahle einen Euro mehr und bekomme: Erstens schöne Blumen, zweitens bessere Arbeitsbedingungen für die Leute, die sie produzieren und drittens unterstütze ich dort Projekte, die das Leben der Menschen besser machen.
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